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Was ist die Summe aus 1 und 9?

 

 

185. — Die beiden ersten Arten der Läuterungsfeuer

1. Darauf erhob sich der Wirt, der Vater des Kado, und sagte: „O Herr und Meister, wie wird es denn in jener Zeit aussehen, von der Du gesagt hast, daß in ihr die Menschen vor Deiner abermaligen Ankunft durchs Feuer würden geläutert werden, und was für ein Feuer wird das wohl sein?“

Jakob Lorber

[GS.02_076,01] Wir brauchen aber nun nicht weiter zu verfolgen, was diese Kinder hier noch von ihren Lehrern über den Herrn empfangen; denn die Epoche oder den Zustand, in dem sie den Herrn wie völlig verloren haben, haben sie überstanden, und somit auch den ersten Lehrsaal, deren es in dieser Abteilung, wie ihr schon früher gesehen habt, zwölf gibt. –
Es wäre zu langwierig, in all den folgenden Lehrsälen den fortschreitenden Unterricht mit diesen Kindern mitzumachen. Damit ihr aber doch wisset, was in diesen Sälen gelehrt wird und auf welche Weise, so sage ich euch, daß ihr das schon aus der ersten Tafel in der Mitte des ersten Lehrsaales habt entnehmen können, um was es sich in diesem großen Lehrgebäude handelt – um nichts anderes als um die zehn Gebote Mosis und endlich um die zwei Gebote der Liebe.

Jakob Lorber

[GS.02_075,01] Nun sehet, soeben kommen auch die anderen suchenden Kinder herein. Aus ihren Gesichtern läßt sich klar entnehmen, daß sie weder auf die eine noch auf die andere Art Den gefunden haben, den zu suchen sie ausgegangen sind. Sie nähern sich darum zum zweiten Male, ganz schüchtern, ihrem Lehrer, und der Lehrer fragt sie: Nun, meine lieben Kinder, wie sieht es denn aus mit dem Suchen unter den Bäumen oder auf dem Söller oder auf den Galerien oder mit dem Suchen desjenigen Teiles aus euch, die sich vorgenommen haben, den Herrn im Wohnstübchen zu suchen? Wie ich sehe, so zucket ihr alle mit den Achseln; habt ihr denn den guten lieben Vater, den einigen Gott aller Himmel und aller Welten noch nicht gefunden und gesehen? – Wie ist nun euer Glaube bestellt? Habt ihr noch Zweifel über das Dasein Gottes?

Jakob Lorber

[GS.02_074,01] Sehet, da sind schon einige, die sich soeben an ihren Lehrer wenden und ihm die Bemerkung machen, daß sie nun im Ernste zu glauben genötigt seien, es gäbe keinen Gott außer den Lehrern, die vor ihnen Wunderdinge leisten, indem sich Gott trotz der Heftigkeit ihrer Liebe, mit der sie Ihn in ihren Herzen erfaßt haben, auch nicht einem unter ihnen zu einer allergeringsten Wahrnehmung gezeigt habe.

Jakob Lorber

[GS.02_073,01] Wir dürfen von hier keine gar große und weite Reise machen, der nächste Garten wird sogleich vor unseren Augen stehen. Sehet hin, in einer mäßigen Entfernung begrüßen uns schon unabsehbar weit gedehnte Baumreihen, hinter denen wir einen überaus großen und ebenmäßig prachtvollen Palast erblicken. Das ist schon der Garten, in welchen wir zu kommen haben, in diesem werdet ihr sogar auch diejenigen Kinder antreffen, die euch der Herr auf der Erde genommen hat.

Jakob Lorber

[GEJ.01_001,01] Dieser Vers hat schon eine große Menge von allerleigestaltigen Irrdeutungen und Auslegungen zur Folge gehabt; ja, es bedienten sich sogar barste Gottesleugner eben dieses Textes, um mit dessen Hilfe Meine Gottheit um so sicherer zu bestreiten, da sie die Gottheit im allgemeinen verwarfen.
Wir wollen aber nun solche Finten nicht wieder vorführen, wodurch die Verwirrung nur noch größer statt kleiner würde, sondern sogleich mit der möglich kürzesten Erklärung ans Tageslicht treten; diese, als selbst Licht im Lichte des Lichtes, wird von selbst die Irrtümer bekämpfen und besiegen.

Jakob Lorber

Jesus zu einem verstockten Schriftgelehrten, der auf das leidensvolle Los vieler Gläubigen hinweist: „Mit dem Lebensglück der von Gott begeisterten Menschen sieht es immer am allerbesten aus; denn diese wissen es, warum sie in diese Welt gestellt sind, und wenn sie leiden, so wissen sie auch, warum. Sie haben keine Furcht vor dem Leibestode, weil sie das ewige Leben der Seele schon in aller Klarheit in sich haben und darin auch die Macht des Geistes Gottes.
— Was hat dagegen ein in allen Weltwohlgenüssen schwelgender Mensch in sich? Wessen wird er am Ende inne? Des Todes, hinter dem sich ihm kein Leben zeigen will, — und Verzweiflung ist zuletzt sein Los!

Jakob Lorber

Der Herr: „Wenn jemand seine Liebe an die materielle Welt heftet, so wird seine Liebe durch die Macht des Todes erdrückt, und die Folge ist dann das Los der Materie oder der Tod.
Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und am Mich heftet, der verbindet seine Liebe mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens und wird selber lebendig durch und durch!“

Jakob Lorber

Also sprach und spricht der Geist Gottes durch den erweckten Geist eines Menschen zu den Menschen, die eines guten Herzens und Willens sind, durch ein schlichtes Lied, dessen Name es nur zu klar zeigt, wie so ganz eigentlich es für diese Zeit gegeben ward. –
Daher säume nun niemand es sich anzuschaffen, denn es ist kein Werk eines menschlichen, sondern eines göttlichen Geistes durch den menschlichen.
Dieser göttliche Geist aber sprach und spricht also:

Jakob Lorber

Wer dieses Werk mit wahrem Nutzen für seine Seele lesen will, der lese es in aller Einfalt seines gottergebenen Herzens und mache darüber nicht einen Zensor nach weltmenschlicher Weise, sondern stets nur einen sehr sorgsamen Hauswirt seines Herzens, so wird er in vorliegendem Werke alles in Hülle und Fülle finden, was einige wenige hochgelehrte Leser leider nicht gefunden haben.

Hinweis: Alles was Sie hier lesen sind Gleichnisse, die es zu entschlüsseln gilt. Sie sind nicht "wörtlich" zu nehmen! Bitte denken Sie während des Lesens daran und vertrauen Sie Ihrer inneren Stimme, damit Sie die Bedeutung der Worte für sich entschlüsseln können. Nicht jeder Mensch ist von diesen Versen gefesselt. Sie sind geistige Nahrung für diejenigen, deren Geist sich erweitern und entwickeln möchte.

Jakob Lorber

Der Tod, der für die meisten Menschen im Diesseits ein verdrängtes Thema ist, wird an dieser Stelle durch wahrhaftige Literatur anfassbar gemacht!

Hören Sie selbst! Erleben Sie selbst!

Finden Sie heraus,
wie der Tod sein kann,
was der Tod ist und
wo man nach dem Tod hinkommt!

"Am Sterbebett eines Reichen"
(auch zum Schmunzeln geeignet)

Jakob Lorber

Der Tod, der für die meisten Menschen im Diesseits ein verdrängtes Thema ist, wird an dieser Stelle durch wahrhaftige Literatur anfassbar gemacht!

Hören Sie selbst! Erleben Sie selbst!

Finden Sie heraus,
wie der Tod sein kann,
was der Tod ist und
wo man nach dem Tod hinkommt!

"Am Sterbebett eines Berühmten"

Jakob Lorber

Gehen wir an das Krankenlager eines großen, äußerst berühmten Mannes der Welt – und zwar einige Stunden vor dem Hintritt in die Ewigkeit – und betrachten da sein Benehmen diesseits und seinen Eintritt ins Jenseits und wie sich da die zwei Welten begegnen und ineinander übergehen mit einem Blick, und es wird sich euch sogleich sonnenhell zeigen, wie so ganz und gar voll Wahrheit die vorhergehende Kardinalregel diese Sache darstellt.

Jakob Lorber